Empfehlenswerter Rundfahrt durch Rumänien
Route: Großwardein – Albac – Cimpeni – Turda – Klausenburg
Tag I
Die Fahrt, die auch über das Apuseni-Gebirge geht, führt durch eine an Sehenswürdigkeiten sehr reiche Landschaft mit vielen Karstbildungen (Speiern,Dolinen,Schluchten,Schächten,Höhlen usw). Auch historisch ist die Gegend von Interesse: hier fand 1784 der Bauernaufstand unter Horea,Closca und Crisan statt, 1848-9 leitete Avram Iancu revolutionäre Aktionen ein.Ferner ist auf die mannigfaltigen volkskundlichen und folkloristischen Aspekte hinzuweisen.
Großwarden: Archäologische Ausgrabungen haben erwiesen daß die Gegend bereits in Neolithikum stark bewohnt war. Aber nur nach der Gründung des katholischen Bischofssitzes begann Großwarden sich stark zu entwickeln; 1235 ist der Stadt beurkundet. Es wurde ein wichtiges Zentrum der Arbeiterbewegung in Transsilvanien.1870 enstand der Handwerkgesellenverband,1890 die Ortorganisation der Sozialistischen Partei und 1894 begannen sich die Gewerkschaften zu bilden.
Wir haben die nächsten Sehenswürdigkeiten besucht:
das Museum des Cris-Landes - es ist im ehemaligen Bischofspalais untergebracht, einem imposanten Barockgebäude, das 1750 -79 nach Plänen des österreichischen Architekten Fr. A. Hillebrandt errichtet wurde;
Cetatea – die erste, im 11-12 Jh. hier errichtete Festung wurde 1241 wurde von den Tataren zerstört,im 14 Jh. wieder aufgebaut; der letzen Erneuerung fand im 18Jh. statt wobei der Vauban-Stil zur Anwendung kam.
Mondkirche – es ist so genannt weil in den Turm eine Kugel eingebaut ist, auf der ein Uhrwerk aud dem Jahre 1753 die Mondphasen anzeigt.
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Cetatea |
Mondkirche |
Das Museum des Cris-landes |
Wir verlaßen Großwarden auf der Straße DN/76 die nach Süden gehen. Auf dem Route treffen wir: alte Holzkirchen 1 & Wassermühle 2(Corbesti 1 , Lunca Sprie 1&2, Copaceni 1 ), der dendrologischer Park von Simbata Dorf, Ruinen einer mittelalterlichen Burg (1594 beurkundet); die malerische Siedlung am Eingang in die Klamm des Crisu Negru;
Wir fahren Beius ein: dieses alte Rumänenzentrum wurde zum Kulturmittelpunkt, als der Bischof von Großwarden, Samuel Vulcan, hier in 1828 ein Gymnasium für junge Rumänen gründete, das damals das einzige im Westen des Landes war. Wir haben hier um Europa Restaurant gegessen. Nachdem Essen besuchen wir die Umgebungen: Remetea Dorf mit orthodoxe Kirche aus Mauersteinen (Ende 13 Jh., Stiftung der hiesigen rumänische Woiwoden); Meziad Dorf und von hier aus zur Baude und Höhle Meziad, dann auf Fußweg zum Höllental (Valea Iadului, 2-3 Std. Zum Iadolina Wasserfall)
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Iadolina
Wasserfall |
Meziad Höhle
Eingang |
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Übernachtung im Stina de Vale KurOrt im Hotel Iadolina.
Tag II
Fahren wir zum Pietroasa Dorf – volkskundlich und folkloristisch interessant; Sägemühlen; bemerkenswerte Tracht; Gewebe. Von hier aus Zugang zu der Karstzone Cetatile Ponorului (Naturschutzgebiet) und zur Padis-Baude – Cetatile Ponorului Berghütte (1280m) auf Forststraße.
Nach dem Mittagessen folgen wir den Pfad bis zum Cheile Galbenei , eine sehr spektakuläre Felsenschlucht mit einem tumultuosem Wasserfall. Wenn wir den Wasserfluss weiter entlang verfolgen wird er immer ruhiger, dennoch verliert die Landschaft nicts an ihrere Schönheit. Die Pracht der Kalkwände und der Tal begeistern unseren Blick.
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Wir folgen den Pfad zur Focul Viu Höhle: durch ein Loch in der Höhlendecke, fallen reichliche Schneemengen in den Wintermonaten in diese Höhle. Ein ca. 5-6 m hoher Eiskegel ragt auf dem Höhlengletscher empor. Wenn an sonnigen Tagen die Sonne zur Mittagszeit durch das Loch in der Höhlendecke scheint, dann bekommt der mächtige Eiskegel das Aussehen einer lebendigen Flamme.
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Übernachtung im Cetatile Ponorului Berghütte.
Tag III
Fahren wir zurück zum Pietroasa and von hier zum Chiscau – besuchen die Bärenhöhle mit herrlichen Tropfsteinbildungen und Resten des Ursus spelaeus
Rieni Dorf - schöne Holzkirche auf Rechteckgrundriß mit Turm auf dem Pronaos von Ilie Tulea (1753) erbaut; alte Wassermühle
Sighistel Dorf – Ausgangspunkt für Ausflüge in das Sighistel-Tal (Naturschutzgebiet) – es ist eine höhlenreichende Gegend (Coliboaia,Corbasca,Dracoaica,Magura,Tibocoaia);
Girda de Sus Dorf – malerische Gemeinde; Tracht; volkstümliche Bauweise; Holzkirche; Ausgangpunkt für Scarisoara Höhle 2-3 Std. Forststraße . Besuchen wir diese auch. Im Inneren der Scarisoara Höhle befindet sich eine Eisdecke, die insgesamt ein Volumen von 75.000 m³ einnimmt. Das Alter dieses Eises wurde auf 3.000 Jahre festgelegt. Wir kommen zurück.
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Sighistel Tal |
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Scarisoara
Höhle |
Albac Dorf – es ist der Geburtsort des Horea, Hauptanführer des Bauernaufstandes von 1784.
Dealu cu Melci – Der Schneckenhügel, geologisches Scutzgebiet
Lupsa – Gemeinde ehemalige Goldminen, von den Dakern und später den Römern abgebaut; sitz eines rumänischen Knesats (1325); orthodoxe Kirche (1421), Stiftung des Knesen Vladislav, Hallenbau mit gotischen Einflüßen und einem hölzernen Glockenturm;Volkskundesammlung (1952 von dem Lehrer Pamfil Albu eingerichtet) mit 6000 Exponaten (alte Ackerbaugeräte,Haushaltgeräte,Holzwerkzeuge für die Wirtschaft oder zum Goldwaschen, Gewebe, Trachten, Tonware).
Baia de Aries Gemeinde; Goldgewinnung bereits in der Dakerzeit; 1325 als Bergbauortschaft beurkundet; in der Nähe der Poienita-Gipfel (1435m) besuchen wir ´´See ohne Grund´´ .
Salciua de Jos Gemeinde; Zugang zur Huda Lui Papara Höhle und der alten Klosterkirche
– Abzweigung nach Cheia Dorf (4km) ; Wir besuchen Baude - Cheile Turzii, Naturschutzgebiet ; eine 2000 m lange Klamm, die der Bach Hasdate in das Kalkgestein des Trascau-Gebirges gefressen hat; längs des Durchbruchs liegen Höhlen, die von Urmenschen bewohnt waren; der Pflanzenwuchs umfaßt 997 Spezies, darunter manche endemische.
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Übernachtung im Klausenburg – Faget Camping
Tag IV
Klausenburg Besuch
Cluj ist eine sehr alte Stadt - schon im Jahre 124 u.Z. wurde erstmals die Stadt Napoca erwähnt, die sogar den Status einer Kolonie erhielt. Auch im Mittelalter entwickelte sich die Stadt weiter, da sich hier Handelswege kreuzten. Ab dem 12. Jhd. liessen sich auch deutsche Händler in der Stadt nieder. Cluj war ab dem 18. Jhd. für längere Zeit Hauptstadt Transilvaniens, wobei die Stadt und ganz Transilvanien seit 1867 zu Ungarn gehörte. 1940 wurde Nordtransilvanien und Cluj von Ungarn annektiert - es kam zu Massakern gegenüber der rumänischen Bevölkerung. Heute ist Cluj eine bedeutende Universitätsstadt mit grauen Vorstädten und einem Zentrum im Umbau.
Wer sich einen Überblick über das Zentrum verschaffen will, sollte zur Cetăţuie (Zitadelle) hochklettern. Von selbiger ist nichts mehr übrig - stattdessen steht dort der Betonklotz des Luxushotels Transilvania. Von dort sieht man fast das komplette Zentrum und den Fluss - sowie neue, grosse Gebäude direkt unterhalb der Zitadelle mit buntem Glas, die fast an aufstrebende chinesische Provinzstädte erinnern. Rund um das Hotel erstreckt sich des weiteren ein netter Park.
Im Stadtzentrum fällt als erstes die Biserica Sfântul Mihail (Kirche des Hl.
Michael) auf - vollendet im 15. Jhd., dominiert dieses gotische Bauwerk den
zentralen Piaţa
Unirii (Platz der Einheit). Der hohe neogotische Turm jedoch ist neueren Datums
- er wurde 1859 gebaut und ist mit Abstand das höchste Bauwerk in der
Innenstadt (siehe auch Panorama oben).
Läuft
man am Südrand des Platzes den Blvd. Eroilor gen Osten, so kommt man direkt zu
zwei weiteren Plätzen - dem Piaţa Ştefan cel Mare
(Platz Stefans des Grossen) rechterhand und dem Piaţa Avram Iancu
linkerhand. Auf dem ersteren fällt sofort das schmucke Gebäude des Teatrul National auf.
Gegenüber des Theaters, auf dem Avram Iancu-Platz, steht die Orthodoxe Kathedrale von Cluj, die sowohl von aussen als auch von innen recht beeindruckend ist.
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Wir essen in einem rumänischen-traditionellen Restaurant - es hat freundliche und warme Atmosphäre und wir waren serviert mit einer Vielfalt an verschiedenen Gerichten: rumänische Weine oder einen traditionell selbstgebrannten Traubenweinbrand "Tuica", die in Gefäßen gereicht werden, die von den berühmten Corund Kunsthandwerkern gefertigt werden.Wir haten auch andere tradionellen Gerichten: gefüllte Krautrollen,Rinderwürstchen, Saure Kuttelsuppe.
Flughafen Lieferung zum Schluss mit freundlichen Grüßen !!!